Zoom: Stieleiche

Mehrhundertjährige Stieleiche. Wildenstein / BL

Foto: Irina Bleuel

Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hatte die Eiche ein grosse wirtschaftliche Bedeutung sowohl als Nahrungsmittel für Mensch und Tier wie auch als Baumaterial.

Die Eiche ist noch heute ein der wichtigsten Baumarten im Naturschutz.Sie beherbergt eine Vielzahl von Insekten, Vögel und Säugetiere. (9)

Zu den häufigen Eicherarten in der Schweiz gehören die Traubeneiche (Quercus petraeae) und die Stieleiche (Quercus robur).

Die Hauptvorkommen liegen im Mittelland, Jura, und Tessin. (8)

Flaumeiche (Quercus pubescens)
Die Flaumeiche besiedelt meist Extremstandorte, wo sie sich aufgrund ihrer geringen Konkurrenzkraft ausbreiten kann. Grossflächig kommt die Flaumeiche nur im Unterwallis und am Jurasüdfuss vor. Die wärmeliebende Baumart ist schützendwert einerseits als Relikt aus Wärmezeiten anderseits als Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.(10)

Zerreiche (Quercus cerris)
Die Zerreiche, eine südosteuropäische Art, ist bei uns sehr selten und auf die Laubmischwälder des Südtessins beschränkt. (9)

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