Der Wald - wichtige Existenzgrundlage
Das Bergholzzentrum mit Forstbetrieb, Sägerei und Klangholzproduktion ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Berggemeinde Bergün / GR.
Foto: Mike Dalbert
Wytweide im Waadtländer Jura.
Foto: Moritz Bill
Schutzwald über der Gotthardautobahn.
Gurtnellen / UR.
Foto: Oeko-B AG
Wald, Wild und Jagd als Einheit im Forstbetrieb ECOFORET in Haute-Nendaz / VS.
Foto: Moritz Bill
Die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft ist mit rund 80'000 Vollzeitstellen in Wald, Gewerbe und Holzindustrie ein bedeutender Arbeitgeber, und dies zu einem grossen Teil in strukturschwachen Regionen.
Über die ökonomisch messbaren Leistungen hinaus bietet der Wald – sofern er sich in einem geeigneten Zustand befindet - auch immense, kaum quantifizierbare Wohlfahrtsleistungen, etwa für das Landschaftsbild, um nur ein Beispiel zu nennen. Fliessende Übergänge zwischen Wald und offenem Land, wie Wytweiden, Eichenhaine und Kastanienselven sind landschaftlich besonders reizvoll. Der strenge rechtliche Rahmen für die Waldbewirtschaftung setzt dem ökonomischen Umsatz Grenzen. In der Holzverarbeitungskette und in Form von Wohlfahrtsleistungen können aber grosse Mehrwerte generiert werden.
Aus all den genannten Gründen ist der Wald ein existenzieller Standortfaktor für das Leben und Wirtschaften der Menschen in der Schweiz.
Auch für Wildtiere ist der Wald ein wertvoller Lebensraum. Mit wildgerechter Hege des Waldes und durch Bejagung wird für das Wild ein Leben im Gleichgewicht mit seinem Lebensraum gewährleistet.




