Zoom: Durch den Orkan „Lothar“ verwüsteter Schutzwald. Stanserhorn / NW.

Durch den Orkan „Lothar“ verwüsteter Schutzwald.
Stanserhorn / NW.

Foto: Arnold Odermatt

Zoom: Der wärmeliebende Sanddorn wird mit der Klimaerwärmung zunehmend die heutigen Gehölze verdrängen.

Der wärmeliebende Sanddorn wird mit der Klimaerwärmung zunehmend die heutigen Gehölze verdrängen.

Foto: Mike Dalbert

Zoom: Unwetterschaden vom 23. August 2005 am Buoholzbach / NW.

Unwetterschaden vom 23. August 2005 am Buoholzbach / NW.

Foto: Armeeflugdienst

Zoom: Bilaterale Zusammenarbeit für nachhaltige Gebirgswaldbewirtschaftung in den ukrainischen Karpaten.

Bilaterale Zusammenarbeit für nachhaltige Gebirgswaldbewirtschaftung in den ukrainischen Karpaten.

Foto: Salome Martin

Trotz Waldgesetz und naturnahem Waldbau steht der Schweizer Wald unter dem Druck anderer Nutzungen und von Umweltbelastungen: Erholungsbetrieb, Strassenbau, Luftverschmutzung, Klimawandel. Orkane wie „Vivian“ (1990) und „Lothar“ (1999), Trockenperioden und Starkniederschläge setzen dem Waldboden und dem Baumbestand zu.

Simulationen der Waldentwicklung zeigen, dass sich mit der Erwärmung auch die Höhenstufen mit den jeweils typischen Baumartenmischungen nach oben verschieben werden. Diese Veränderungen stressen den Wald.

Aus geschwächten Wäldern drohen vermehrt Gefahren wie Rutschungen, Muren, Steinschlag und Lawinen. Die Komplexität der Waldökosysteme und ihrer Reaktionen auf Stress werden immer deutlicher: In der Mitte des 20. Jahrhunderts berichtete die Waldschadenforschung vom „Weisstannensterben“, in den 1980-er-Jahren prägte sie den Begriff „Waldsterben“, heute verdichten sich die Anzeichen eines globalen Klimawandels mit enormen Folgen auch für unsere Wälder.

Als Land mit eigener Erfahrung mit der Zerstörung, dem Schutz und dem Wiederaufbau von Wäldern steht die Schweiz weltweit im Austausch mit anderen Ländern, insbesondere in Zusammenarbeitsprojekten mit Weltgegenden, wo Wälder akut bedroht sind.

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