Arnold Odermatt wurde als Sohn des Stanser Försters Arnold Odermatt und der Agnes Odermatt-Amstutz 1925 in Oberdorf/NW geboren. Seit seinem 10. Lebensjahr beschäftigt sich Arnold Odermatt leidenschaftlich mit der Fotografie. Doch erst im Ruhestand – nach einer Bäckerlehre und einer Laufbahn bei der Kantonspolizei Nidwalden, zuletzt als stellvertretender Kommandant – konnte sich Arnold Odermatt ganz der Fotokunst widmen.

Arnold Odermatt lebt in Stans. Auch heute noch entdeckt er mit wachem Blick Besonderes und Tiefgründiges im scheinbar Gewöhnlichen und hält es mit der Kamera fest. Seine Aufmerksamkeit und Liebe gilt besonders dem Wald und den Pflanzen und Bäumen.

Drei Förstergenerationen:
Vater Arnold Odermatt betreute als Revierförster von 1927 bis 1957 die Stanserhornwaldungen. Seine Nachfolge trat sein Sohn und der Bruder von Fotokünstler Arnold, Werner an. Dieser wiederum übergab 1992 sein Amt als Stanser Förster an seinen Sohn Josef.

Um 1900 war der Wald am Stanserhorn durch die intensive Holznutzung stark aufgelichtet. In Kretennähe, wo die Lawinen anbrechen, waren wegen der Beweidung und Heugewinnung nur wenige Baumgruppen übrig geblieben. Zum Schutz des Dorfes musste deshalb der Wiederaufbau des Schutzwaldes mit Aufforstungen und Verbauungen eingeleitet werden.

Die Amtszeit von Förster Arnold Odermatt war geprägt von der Weiterführung und weitgehenden Fertigstellung der Lawinenverbauungen und Aufforstungen am Stanserhorn.

Werner Odermatt baute das Stanser Waldstrassennetz auf einen Stand aus, welcher die schonende Nutzung des Waldes erlaubt. Er ergänzte die Verbauungen am Stanserhorn mit Lawinenbrücken aus Kastanienholz.

Am Stefanstag 1999 verwüstete der Orkan „Lothar“ zwei Drittel des Schutzwaldes am Stanserhorn und auch die Liegenschaft der Familie Odermatt im „Bad“ in Stans-Oberdorf. Josef Odermatt leitete die Aufräumungs- und Wiederaufbauarbeiten an Wald, Strassen und Verbauungen. Dank den Investitionen seiner Vorfahren stand an der Jahrtausendwende unter den alten Bäumen am Stanserhorn Jungwald bereit, aus welchem sich heute in den Lotharflächen der Schutzwald regeneriert.

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